Arbeitsgruppe Prävention und Gesundheitsförderung

Leitung

Claudia Pieper
Dr. rer. medic.

Informationen

Die Arbeitsgruppe befasst sich mit den Formen der Prävention von der Primär- bis zur Tertiärprävention und der Evaluation von Präventionsmaßnahmen. Die drittmittelgeförderten Projekte reichen von der Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen über die Berücksichtigung von Determinanten gesundheitlicher Ungleichheit bis hin zu Versorgungsqualität und speziellen Evaluationsdesigns. Dabei setzten wir quantitative und qualitative Forschungsmethoden ein. Die Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit halten wir für eine zentrale Strategie in der Präventionsforschung.

Die (Betriebliche) Gesundheitsförderung leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Arbeitnehmern und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Auch in diesem Bereich engagiert sich die Arbeitsgruppe in Projekten, die Praxisbezug und wissenschaftliche Evidenz verbinden.

Projekte

Patientenbedarfe nach psychologischer Unterstützung bei psychosozialer Belastung und herzbezogenen Ängsten in der kardiologischen Anschlussrehabilitation

Teilprojekt qualitative Evaluation im Verbund „Partizipative Intervention zur Verbesserung des psychischen Befindens von Arztpraxisteams: Ein Modell für Verhältnis- und Verhaltensprävention in KMU (IMPROVEjob)“

Nachsorge in der kardiologischen Rehabilitation: Effekte auf Risikofaktoren, Mortalität, Erwerbsstatus, Rente und (erneute) Rehabilitation - Ergebnisse aus drei randomisierten kontrollierten Studien

Verbesserung der sozialraumorientierten Vernetzung in der Rehabilitation

Identifizierung und Analyse von wissenschaftlich fundierten Ernährungsempfehlungen

Teilhabe am Arbeitsleben: ungleiche Gesundheitschancen nach medizinischer Rehabilitation? Eine explorative Studie.

Identifizierung von Prädiktoren für den Beratungsbedarf: Entwicklung eines standardisierten Verfahrens für die Optimierung der sozialen Beratung für onkologische Patientinnen und Patienten

Evaluierung des Projekts „Arbeitslosigkeit und Gesundheit“ - Konzept einer integrierten Gesundheits- und Arbeitsförderung für die Stadt Essen (Prozess, Struktur, Ergebnisevaluation)

Optimierung der Akzeptanz und Compliance (poststationäre Anwendungsdauer) von nicht-medikamentösen Maßnahmen (Viniyoga) bei Hypertoniepatienten in und nach der stationären Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung von Patienten mit einem systolischen Ausgangsblutdruck von 140-160 mmHg (OptiHyp)