Claudia Pieper

Claudia Pieper Dr. rer. medic.

Tel.: +49 201 / 92239 239
Fax: +49 201 / 92239 333

claudia.pieper[at]uk-essen.de
   
 

Curriculum vitae

 

Beruflicher und wissenschaftlicher Werdegang

seit 04/2004 Wiss. Angestellte am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie u. Epidemiologie (IMIBE), Universitätsklinikum Essen: Stellvertreterin des Institutsdirektors, Leitung der Arbeitsgruppe Prävention und Gesundheitsförderung
2002 – 2004 Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen, Referentin für Studium u. Lehre; Evaluation, Qualitätsmanagement, Referentin des Rektors
1999 – 2002 Angestellte an der Universität Essen, Hochschulentwicklungsplanung
1996 – 1998 Freiberufliche Mitarbeiterin am Rhein-Ruhr Institut für Sozialforschung und Politikberatung an der Gerhard Mercator Universität Duisburg
03/2007 Promotion an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, Dr. rer. medic., Thema: Evaluierung der Qualität der Versorgung von Patienten mit chronischen Darmerkrankungen (unter besonderer Berücksichtigung der Patientenzufriedenheit) am Beispiel des „Essener Zirkels“
1992 - 1998 Studium der Sozialwissenschaften (Hauptfach Soziologie) (Dipl.-Sozial-Wiss.)
1990 - 1992 Grundstudium der Wirtschaftswissenschaften

 

Forschungsschwerpunkte

Prävention und Gesundheitsförderung, hier insbesondere soziale Ungleichheit und Gesundheit, geschlechtersensible Prävention und Gesundheitsförderung, Betriebliche Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement, Evaluation

Ausgewählte Projekte

  • Identifizierung und Analyse von wissenschaftlich fundierten Ernährungsempfehlungen, BZgA
  • Teilprojekt im BMBF-Forschungsverbund PRIMAjob - Psychische Belastungen in der Arztpraxis (2018 - 2020)
  • Identifizierung und Analyse von wissenschaftlich fundierten Ernährungsempfehlungen (2017)
  • Teilhabe am Arbeitsleben: ungleiche Gesundheitschancen nach medizinischer Rehabilitation?
  • Identifizierung von Prädiktoren für den Beratungsbedarf: Entwicklung eines standardisierten Verfahrens für die Optimierung der sozialen Beratung für onkologische Patientinnen und Patienten (Medizinpreis 2015)
  • EVALUATION zum Projekt „Arbeitslosigkeit und Gesundheit“ - Konzept einer integrierten Gesundheits- und Arbeitsförderung, Land NRW, 2015-2017
  • Optimierung der Akzeptanz und Compliance (poststationäre Anwendungsdauer) von nicht-medikamentösen Maßnahmen bei Hypertonie-patienten in und nach der stationären Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung von Patienten mit einem systolischen Ausgangsblutdruck von 140-160 mmHg (OptiHyp), refonet, 2014-2016
  • Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Aktionsbündnisses gegen Darmkrebs, BKK BV und BKK LV NW
  • IGA-Berichterstellung: Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention. Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2006 bis 2012, IGA
  • Projektverbund TeBiKom.Ruhr - Teilprojekt „Work-Life-Balance und gendersensible Prozessorganisation“ in der Teleradiologie, Land NRW
  • Verbesserung der Darmkrebsprävention bei Personen mit familiärem und erblichem Risiko (2010 - 2011) BKK Bundesverband
  • Integration von Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status in Präventionsprogramme der Gesetzlichen Krankenversicherung durch den Hausarzt (2010 - 2011)

Preise und Auszeichnungen

Medizinpreis der Stiftung Universitätsmedizin 2015

Darmkrebskommunikationspreis 2013 der Deutschen Krebsgesellschaft, Deutschen Krebsstiftung und Stiftung Lebensblicke

Nominiert für den Felix Burda Award 2013, Kategorie Engagement des Jahres i.d. Darmkrebsprävention

Nominiert für den Felix Burda Award 2012, Kategorie Medical Prevention i.d. Darmkrebsprävention

Lehrpreis im WS 2008/9 für die Übung im Querschnittsfach Prävention und Gesundheitsförderung

Mitgliedschaft in der Landesinitative „Gesundes Land NRW“ im Rahmen der Ausschreibung Gesundheitspreis 2006 mit dem Projekt „Patientenüberleitung in Essen“

Mitgliedschaften

Mitglied in der DGSMP: Sprecherin der AG Betriebliche Gesundheitsförderung
Mitglied im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Publikationen


Originalarbeiten in Zeitschriften

Pieper C. Alkhalawi E. Reinholz J. Gushin D. (2017). Compliance to company based colorectal cancer screening in Germany using fecal immunochemical test (FIT) - Results of Almost Half a Million FIT tests. Journal of Colon And Rectal Cancer. - 1(2):0-0
DOI 10.14302/issn.2471-7061.jcrc-14-579

Schröer S. Haupt J. Pieper C. Evidence-based lifestyle interventions in the workplace—an overview. Occupational Medicine doi:10.1093/occmed/kqt136

Pieper C. Kolankowska I. Jöckel KH. Does a screening questionnaire for familial and hereditary colorectal cancer risk work in a health insurance population?.European Journal for Cancer Care. 2012 Nov;21(6):758-65.

Pieper C. Schröer A. Potential von Screening-Instrumenten - Evaluation des Einsatzes eines Screening-Fragebogens für familiäres und erbliches Darmkrebsrisiko im Raum Essen. Gastroenterologe 2011 · 6:532-536.

Pieper C. Kolankowska I. Health care transition in Germany – standardization of procedures and improvement actions. Journal of Multidisciplinary Healthcare 2011:4 1–7.

Pieper C. Haag S. Gesenhues S. Holtmann G. Gerken G. Jöckel KH. Guideline adherence and patient satisfaction in the treatment of inflammatory bowel disorders - an evaluation study. BMC Health Serv Res 2009: 9:17.


Buchbeiträge / Artikel in Heften und Broschüren

Pieper C. WIRKSAMKEIT DER BETRIEBLICHEN PRÄVENTION UND GESUNDHEITFÖRDERUNG. Hamburg aktiv und gesund. 02/2016. Hamburg.

Haupt J. Pieper C. Schwers-Hecker EM. Mikoteit T. Gesundheitsrisiko Langzeitarbeitslosigkeit - Konzept einer integrierten Gesundheits- und Arbeitsförderung für die Stadt Essen. Forum sozialarbeit + gesundheit 3/2016. Berlin.

Pieper C. Wolf J. Aktionsbündnis gegen Darmkrebs. In: Gesundheit in Regionen – Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2014. Knieps F, Pfaff H. (Hrsg.). S. 213-216. 2014. Berlin.

Pieper C. Schröer S. Evidenzbasierte Präventionsmaßnahmen. Sonderbeitrag in: BKK Gesundheitsreport 2013. November 2013:108-109. Berlin.

Pieper C. Vorsorge mit großer Wirkung. 3 Fragen an ... Interview in DIE WELT. 01. 06.2013.

Pieper C. Keine Chance dem Darmkrebs. Interview in ZEIT WISSEN-Magazin 06/2013.

Pieper C. Schröer A. Mit wenig Aufwand ist viel zu erreichen. Die BKK. Zeitschrift der Betrieblichen Krankenversicherung. 04/2013:186.

Schröer A. Pieper C. BKK Studie zur Prävention von Darmkrebs. Die BKK. Zeitschrift der Betrieblichen Krankenversicherung. 10/2011:550 - 553.

Pieper C. Schwermer L. Patientenüberleitung in Essen - Schnittstellenmanagement zum Nutzen der Beschäftigten und Patienten. Informationsdienst Altersfragen des DZA 2009; Heft 01:07-11.

Jöckel K-H. Pieper C. Haag S. Patientensicht und Status quo – eine Studie. In: Essener Zirkel Darmerkrankungen (Hrsg.). Essener Zirkel Darmerkrankungen (unter besonderer Berücksichtigung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen). Status quo und Visionen für die Patientenversorgung. Berg 2006.


Gutachten, Berichte

Im Druck - Pieper C. Schröer S Haupt. J. IGA Report 28. Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention. Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2006 bis 2012. Initiative für Gesundheit und Arbeit. 2014.

Hessenmöller AM. Pangert B. Pieper C. Schiml N. Schröer S. Schüpbach H. iga.Barometer 4. Welle 2013: Die Arbeitssituation in Unternehmen. Eine repräsentative Befragung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland. Flexibilität, Life-Domain-Balance und Gesundheit; Auswirkungen von Erwerbslosigkeitserfahrungen. Berlin. 2014.

Pieper C. Schröer S. Bericht „Gesundheit und gesundheitliche Versorgung im Alter“ im Auftrag des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA). Oktober 2011

Pieper C. Kolankowska I. Weiland D. Daul T. Evaluation des Modells Patientenüberleitung in Essen". Abschlussbericht im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) und des Gesundheitsamtes Essen. Oktober 2008

Pieper C. Expertise zum Projekt „Sentinel Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen“ - Prüfung des Sentinel-Ansatzes zur Nutzung für die Landesgesundheitsberichterstattung zur Gesundheit von Schülern. Gutachten im Auftrag des lögd NRW. Oktober 2007

Jöckel K-H, Greiser E, Hoffmann W, (unter Mitarbeit von Lax H, Pieper C., Scherag A). Epidemiologische Qualitätsprüfung der KiKK- Studien im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS). März 2008

Vorträge ab 2010

Pieper C. Eingeladener Vortrag bei Veranstaltung „Betriebliches Gesundheitsmanagement im Stresstest“. 03.Februar 2017. Essen. https://www.fom.de/2017/februar/gesunde-mitarbeiter-erfolgreiche-unternehmen-gesundheitssymposium-an-der-fom-lockte-220-besucher.html

Pieper C. Leifeld A. Haupt J. Gesundheitsförderung in Sprechberufen – Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie. DGSMP 2016.14. September 2016 Essen

Pieper C. Lönnies F. Betriebliche Gesundheitsförderung am Beispiel eines Krankenhauskonzerns - Ergebnisse einer Befragung über alle Berufsgruppen. DGSMP 2016.14. September 2016 Essen

Schröer S. Mayer-Beger W. Klemm S. Pieper C. Telefonbasierte Nachsorge in der kardiologischen Rehabilitation – Quantitative und qualitative Evaluation von Akzeptanz und Wirksamkeit. 15. September 2016 Essen.

Pieper C. Eingeladener Vortrag bei der Betriebsarztfortbildung der VBG - Bezirksverwaltung Mainz. 07. September 2016. Mainz.

Pieper C. Haupt J. Arbeitsmarktintegrative Gesundheits- und Arbeitsförderung - eine Herausforderung. Kongress Armut und Gesundheit 2016. 17. März 2016 Berlin.

Pieper C. Eingeladener Vortrag beim Karrieretag der Universität Duisburg-Essen 11. Dezember 2015. Duisburg.

Schröer S. Pieper C. Inanspruchnahme von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung - Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland. 14. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung. Berlin. 09.10.2015.

Pieper C. Eingeladener Vortrag – Keynote Lecture - beim Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung am 02.10.2014: Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention. Graz.

Pieper C. Jöckel KH. Einladungsverfahren der Krankenkassen zur Darmkrebsfrüherkennung – ein sinnvoller Vorgriff? DG Epi 2014. 17. September 2014. Ulm.

Pieper C. Schröer S. Haupt J. Becker B. Eifert T. Pfleiderer B. Jöckel KH. Chancen und Risiken der Teleheimarbeit in der Teleradiologie am Beispiel des Teilprojekts Work-Life-Balance und gendersensible Prozessorganisation DGSMP 2014.(24. September 2014. Erlangen.

Pieper C. Ein Jahr Erfahrung mit dem Einladungsverfahren im Aktionsbündnis gegen Darmkrebs. Auftaktvortrag beim Abschlusssymposium mit Posiumsdiskussion. 22.10.2013. Berlin.

Pieper C. Das Aktionsbündnis gegen Darmkrebs. Verleihung des Darmkrebskommunikationspreises, Festveranstaltung der Stiftung Lebensblicke. 24.09.2013. Ludwigshafen.

Pieper C. Die direkte Ansprache. Projekttreffen zum Auftakt des Pilotprojekts „Aktionsbündnis gegen Darmkrebs. 24.09.2013. Essen.

Pieper C. Schröer A. Das Aktionsbündnis gegen Darmkrebs – ein deutschlandweites Pilotprojekt zum schriftlichen Einladungsverfahren für die Darmkrebsfrüherkennung. 49. Jahrestagung der DGSMP. 19.09.2013. Marburg

Schröer S. Haupt J. Pieper C. Wirksamkeit betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention- eine Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2006-2012. 49. Jahrestagung der DGSMP. 18.09.2013. Marburg

Pieper C. Kolankowska I. Schröer S. Jöckel KH. Evaluation des Einsatzes eines Screening-Fragebogens zur Identifizierung von Personen mit familiären / erblichen Darmkrebsrisiko in Essen. 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds). 28.09.2011. Mainz

Schmidt B. Moebus S. Lösch C. Pieper C. Hoffmann B. Andrich S. Schulz C. Seiwert M. Kolossa-Gehring M. Jöckel KH. Konzept für eine umweltepidemiologische Geburtskohorte als Beitrag zur gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung des Bundes (GUB) Jahrestagung der Sozialmedizin und Prävention (DGSMP). 21.09. 2011. Bremen.

Pieper C. Schröer S. Marr A. Kettner C. Bräutigam U. Michalsen A. Mayer-Berger W. Moebus S. Nachhaltigkeit von Viniyoga als Entspannungstechnik in der kardiovaskulären Rehabilitation - Ergebnisse einer randomisierten, kontrollierten Studie bei männlichen Patienten mit arterieller Hypertonie. 9. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 2010. 30.09.2010 Bonn

Schröer S. Pieper C. Marr A. Kettner C. Bräutigam U. Michalsen A. Mayer-Berger W. Moebus S. Einfluss von Viniyoga auf Blutdruck und Einsatz hypertensiver Medikation - Ergebnisse einer randomisierten, kontrollierten Studie bei männlichen Patienten mit arterieller Hypertonie in der kardiovaskulären Rehabilitation. 9. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 2010. 30.09.2010 Bonn

Mayer-Berger W, Kettner C, Pieper C., Marr A, Moebus S., Bräutigam U, Michalsen A. Randomized Controlled Trial of Long-Term Use of Yoga and Progressive Relaxation in Cardiovascular Rehabilitation. EuroPrevent 2010. 07.12.2010. Prag

Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

  • Querschnittsfach „Prävention und Gesundheitsförderung“
  • Querschnittsfach „Epidemiologie, Medizinische Biometrie, Medizinische Informatik Teil I“, Teil II
  • Wahlveranstaltung „Methodik wissenschaftlichen Arbeitens“, Vorlesung
  • Modul Epidemiologie und Versorgungsforschung im Masterstudiengang Medizinische Informatik an der FH Dortmund