Arbeitsgruppe Gene-Environment Epidemiology

Leitung

Börge Schmidt
Dr. rer. medic.

Informationen

Die Arbeitsgruppe Gene-Environment Epidemiology beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel genetischer Einflüsse und Umweltfaktoren bei der Entstehung komplexer Erkrankungen. Hierbei stehen vor allem Aspekte der sozialen Umwelt im Vordergrund und ihr Einfluss auf die Ausprägung genetischer Effekte.

Es wird der Frage nachgegangen, welche Rolle genetische Einflüsse bei der Entstehung gesundheitlicher Ungleichheit spielen bzw. wie soziale Ungleichheit „unter die Haut geht“, um das Ineinandergreifen sozialer und biologischer Prozesse bei der Entstehung komplexer Erkrankungen in Zukunft besser zu verstehen und Handlungsempfehlungen zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit ableiten zu können. Darüber hinaus beteiligt sich die Arbeitsgruppe an der wissenschaftlichen Organisation der Nationalen Kohorte (NaKo) auf der Verbundebene und übernimmt für den Studienstandort Essen die Planung und Durchführung der Feldphasen. Sowohl national als auch international pflegt die Arbeitsgruppe Kooperationen zu Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und ist mit der Auswertung epidemiologischer Studien sowie Erstellung von Übersichtsarbeiten befasst.

Projekte

Gemeinsam forschen für eine gesündere
Zukunft – die Nationale Kohorte (NaKo)

Review on genetics and social inequalities
in health for the review report on social
inequalities in Health in Norway

Modifikation des genetischen Effekts
KHK-assoziierter Polymorphismen durch
den sozioökonomischen Status

NIKI – Neue Volkskrankheiten im Kindesund
Jugendalter

Rolle des Anti-Müller-Hormons als Diagnosekriterium
für das Polyzystische
Ovarsyndrom (PCOS)

Konzept für eine umweltepidemiologische
Geburtskohorte als Beitrag zur gesundheitsbezogenen
Umweltbeobachtung des
Bundes (GUB)